Nach den Figurentypen A, X und H, die wir euch in der letzten Zeit immer einmal wieder vorgestellt haben, werfen wir heute nun einen Blick auf den Figurentypen V. Der Figurentyp V ist leider einer eher unbeliebte Figur. Viele Frauen finden diesen Figurentypen nicht so toll, weil er rein optisch als unförmig betrachtet wird.

Doch nur weil ihr dieser Körpersilhouette angehört, heißt das noch lange nicht, dass ihr euer Licht in den Schatten stellen müsst. Wir kleiden euch heute so ein, dass ihr euer Selbstbewusstsein auspacken könnt und zeigen könnt, wer ihr seid. Kleider machen Leute heißt es nicht umsonst und so müsst ihr einfach nur vorteilhafte Kleidung anziehen, um gut auszusehen.

Eure Figur hat nämlich auch Vorteile, von denen andere Figurentypen nur träumen könnten. Mit passenden Schnitten und coolen Mustern verhelfen wir euch zum absoluten Traumkleid. Heute zeigen wir euch, wie ihr den Figurtypen V optimal in Szene setzt.

Abendkleid in Hellblau mit Tüll von Needle & Thread

Figurentypen V: Den Oberkörper zurückstellen

Wie schon erwähnt, ist die V-Silhouette vor allem bei den Frauen eher unbeliebt. Warum verstehen wir bis heute nicht, denn eigentlich kann die ganze Optik mit Kleidung optimal kaschiert werden. Die V-Silhouette wird auch Apfeltyp genannt. Wie bei einem Apfel ist die obere Partie oftmals wuchtiger und runder als die untere Partie. Ihr seid der V-Typ, wenn ihr eure Oberteile grundsätzlich eine Nummer größer als die Unterteile nehmen müsst.

Die V-Form erinnert zudem an ein umgedrehtes Dreieck, bei dem der Schwerpunkt oben liegt. Der Figurentyp hat also eine ausgeprägte Schulterpartie, eine oftmals große Oberweite, dickere Arme und einen schmalen Unterkörper. Deswegen denken Frauen oftmals, dass mit diesem Figurentyp nicht viel anzufangen ist, da der Schwerpunkt oben liegt.

Doch tatsächlich könnt ihr wunderbar eure Beine betonen. Der Unterkörper ist nämlich ab der Taille sehr schlank, die Hüfte ist schmal, der Po flach und die Beine sind meist wohlgeformt und schlank. Eigentlich optimal, um schöne Kleider zu tragen, die die Beine verführerisch zeigen.

Schwarzes Kleid von EasyMy

Die V-Silhouette optimal in den Vordergrund rücken

Da die V-Silhouette ein wenig unproportional aussehen kann, wenn sie falsch gekleidet ist, müsst ihr euch besonders viel Mühe bei einem Styling geben. Wichtig bei einem Kleid ist, dass nicht die falsche Seite des Körpers betont wird.

Bei Kleidern solltet ihr deswegen darauf achten, dass das Kleid oben herum ziemlich dezent gehalten ist. Aufregende Muster, Raffungen, Fransen, Volants und Schleifchen hebt ihr euch lieber für das Rockteil auf. Oben herum sollte alles in den Hintergrund gestellt werden.

Ab der Taille dürft ihr dann aber aufdrehen und mit breiten Taillengürteln, Minikleidern oder einem ausgestellten Rock auf euch Aufmerksam machen.

Gemütliches Pulloverkleid mit Kapuze in Rot von Mellow Peach

Oben herum sollte euer Kleid möglichst einfarbig sein. Hier dürft ihr aber auch gern auf knallige Farben zurückgreifen, die sich dann nach Möglichkeit im Rockteil wiederfinden. Gerade geschnittene Kleider im minimalistischen und puristischen Look sehen bei euch genauso gut aus wie Kleider im 50ies Look, die ein zurückhaltendes Oberteil haben.

Keinesfalls solltet ihr auf aufregende Ärmel setzen. Puffärmel, Tulpenärmel oder ähnliches sind für euch tabu, da sonst der Blick auf den Oberkörper verstärkt wird und das ist es, was ihr eben nicht wollt. Gerade geschnittene Ärmel, die kurz oder lang gehalten sind, sind optimal für euch.

Cut Out Kleider solltet ihr auch lieber Zuhause lassen, da sie ebenfalls falsch betonen würden. Was euch aber gut steht, sind Transparente Kleider, die gerne mit einem Minikleid darunter kombiniert werden dürfen. Sie lenken optimal ab und verschleiern eure V-Silhouette ein wenig.

Generell gilt: Der Blick des Betrachters sollte eher auf die Beine gezogen werden als auf den Oberkörper. Das funktioniert am besten mit auffälligen Rockteilen am Kleid oder aufregenden Schuhen, sodass der Blick automatisch nach unten wandert.

Two Tone Kleid in Schwarz und Weiß von Rolant Mouret

Spannung ab der Hüfte erschaffen

Ab der Hüfte darf es spannend werden. Hier dürft ihr aufdrehen und alles ausprobieren, was den Blick vom Oberkörper ablenkt. Es gibt sicherlich genügend Stil- Elemente, die dafür sorgen, dass in eurem Körper ein optisches Gleichgewicht entsteht. Angefangen bei Kleidern im 50ies Look über eng anliegende Kleider im 20iger Jahre Look (Charlston Kleider lassen grüßen) bis hin zu transparenten Rockteilen am Kleid ist alles erlaubt.

Das Tolle an eurem Figurentypen ist, dass sie lange, schöne Beine aufweist, die ihr auch gerne betonen dürft. Minikleider sind für euch kein Problem, allerdings sollten sie eher schlicht gehalten sein. Midi- Kleider sind wunderbar geeignet, um eure Waden und Knöchel in den Blickpunkt zu legen und Maxikleider wirken besonders verführerisch, wenn sie transparent daherkommen und einen leicht verspielten Blick auf eure Beine freigeben.

Tüllkleid von Maya Tall

Schön wird es vor allem mit Kleidern, die am Saum dramatische Details haben. Fransen, Volants oder auch Schleifen sehen schick aus. Generell könnt ihr beim Rockteil vom Kleid ganz frei wählen. Euch steht nämlich alles. Schlau ist allerdings, einen Gegenpol zum breiteren Oberkörper zu finden.

Wer sich beim oberen Teil vom Kleid nicht ausleben konnte, darf es nun beim Rockteil. Rüschen, Blumenmuster, Paisley, Streifen, aber auch Punkte sind genau das, was ihr braucht. Dabei könnt ihr auf Wickelkleider genauso setzen wie auf Two Tone Dresses oder lange Abendkleider. Wichtig ist eben nur, dass der Unterkörper mehr betont wird als der Oberkörper, aber schwer ist das nun wirklich nicht.