Tunika – Auch heute ein Hit

Die Tunika ist das perfekte Kleid für den Sommer. Es blickt auf eine sehr lange Tradition zurück und wird heute zum Teil immer noch ursprünglich getragen. Wie die Geschichte des Tunika Kleides ist und wie sie sich heute in neue Gewand präsentiert, verraten wir euch heute.

Schon in den Jahren v. Chr. ein Lieblingskleidungsstück

Tunikas blicken schon auf eine lange Tradition zurück. Sie wurden früher von Männern und Frauen gleichermaßen getragen und entstanden schon in dem 2. Jahrhundert v. Chr. Zuerst wurden sie aus Wolle hergestellt, danach aus Leinen. In der Ober- und Mittelklasse war die Tunika ein gern gesehenes Kleidungsstück. Vorzugsweise war sie damals Weiß oder Beige, hatte ein Vorder- und ein Rückteil und wurde seitlich und an den Schultern locker zusammengenäht. Es gab einen Schlitz oder einen T-förmigen Ausschnitt als Halsausschnitt. Ärmel gab es keine und die Tunika wurde eng auf den Körper geschneidert. Die ursprüngliche Tunika veränderte sich mit der Zeit aufgrund ihrer Trageweise. Die Schultern wurden mit der Zeit weitgehend geknöpft und bei den Herren- Tunikas entwickelten sich kleine Ärmel. Auch die Länge ist entscheidend gewesen. Herren trugen sie bis zum Knie und Frauen bis zum Boden.

Die Tunika im Wandel der Zeit

Der Schnitt der Tunika, wie wir sie heute kennen, hat sich grundlegend verändert. Die Ärmel sind neu hinzugekommen, der Halsausschnitt ist meistens rund gehalten und der Schnitt an sich ist gemütlich weit geworden. Männer tragen natürlich keine Tunikas mehr, weil es sie an Kleider erinnert. Bei Frauen werden Tunika Kleider aber immer beliebter, denn der gemütliche, weite Schnitt versteckt ein paar Rundungen und Pfunde zu viel. So ist die Tunika gerade bei etwas rundlicheren Frauen sehr gefragt. Es gibt sie natürlich aber auch eng am Körper anliegend und in Wickel- Optik. So kann jede Frau selbst entscheiden, wie eng sie ihre Tunika haben möchte.

Perfekt für den Sommer geeignet

Besonders im Sommer ist die Tunika sehr gefragt. Sie profitiert nämlich vom sogenannten Kamin- Effekt. Der Schnitt der Tunika ist nämlich so ausgeklügelt, dass im warmen Sommer kalte Luft von unten nachrücken kann und die heiße Luft nach oben hin abzieht. So kommt immer frische Luft nach und es ist auch unter einer langen Tunika angenehm kühl. Dieser Umstand ist für die Trägerin natürlich sehr angenehm. Zusätzlich sind die Materialien der Tunika perfekt für den Sommer geeignet. Noch immer werden Tunikas aus dem ursprünglichen Material gefertigt, den Leinen. Im Sommer haben Leinen nämlich einen zusätzlich kühlenden auf der Haut und fühlen sich angenehm an. Es gibt sie natürlich auch aus Baumwolle und anderen Stoffen, aber aus Leinen werden sie am häufigsten hergestellt. Auch im Winter funktioniert die Tunika heutzutage wunderbar. Das Material wird einfach in kuschelige Stoffe umgeändert und so könnt ihr sie in der kalten Jahreszeit zu Hose oder Leggings tragen.

Tunika – Auch heute ein Hit

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