Folklore Kleider – Farbenfroher geht’s nicht!

Begriff Ethno Kleider, denn damit ist alles abgegolten, was aus einem fremden Land kommt und kunterbunt aussieht. Auch im Herbst sind sie nicht von der Bildfläche wegzudenken und so wollen wir den Trend um die bunten Kleider einmal auf den Grund gehen.

Herkunft des Folklore Trends

Doch woher kommt der Trend um die Folklore Kleider eigentlich? Schon früh, im 18. Jahrhundert, gab es ab und zu Folklore Einflüsse in der Mode. So waren Hausmäntel in Anlehnung an den Kaftan, Suwarofstiefel und Kosakenhosen sehr beliebt. Im Jahr 1976 entdeckte dann Yves Saint Laurent die coolen Muster, wilden Farben und hübschen Stoffe für sich und hat sie direkt in seine Kollektion übernommen. Zu diesem Zeitpunkt war der Trend um die bunten Kleider nicht mehr zu stoppen. Etwa zeitgleich haben auch das Modelabel Lanvin und einige japanische Designer den Modestil für sich entdeckt und in einigen Kollektionen auf den Markt gebracht. Bis 1982 seid ihr an Ethno Kleider nicht vorbeigekommen. Besonders die Kollektionen mit den weit fallenden, fliegenden Kleidern waren angesagter denn je. In den 90iger Jahren kam dann die Umbenennung vom Folklore Look auf den Ethno Look, da nicht mehr nur die Elemente aus der Folklore übernommen wurden, sondern viele verschiedene Looks aus der ganzen, weiten Welt miteinander vermischt wurden. Der Ethno Look ist dabei im Gegensatz zur Folklore- Trachtenmode ein immer wiederkehrendes Element, das Trachtenelemente aus der ganzen Welt miteinander vereint und zu einem neuen, modischen Ganzen zusammenfügt.

Der Trend heute

Heute ist der Folklore oder Ethno Look vor allem bei Hippies und Weltenbummlern sehr beliebt. Der Look scheint die ganze Welt miteinander zu verschmelzen. Traditionelle Muster aus China treffen auf afrikanische Farben, Stoffe aus Indien und Schnitte aus Europa. Der Ethno Look ist nicht mehr aufzuhalten und spiegelt die verschiedenen Kulturen wider. Gemeinsamkeiten werden deutlich, Unterschiede ausgeräumt und so vereint der Ethno Look die ganze Welt in sich. Wiederkehrend sind warme Erdtöne, die die Muster miteinander verbinden und grafische Elemente in Form von Prints und Mustern stehen an der Tagesordnung. Natürlich sind auch kunterbunte Töne mit von der Partie. Neonfarben treffen auf dunkle Töne, Rot mischt sich zu Grün und es gibt den ein oder anderen Farbverlauf. Der Clash der Kulturen ist wohl kaum besser darzustellen als mit diesem Modetrend. Fashionistas auf der ganzen Welt tragen die Trendteile mit dem Folklore Muster. Applikationen und Stickereien dürfen natürlich auch nicht fehlen und werden bei den teuren Modelabels sogar von originalen Völkern mit der Hand gemacht. Authentizität ist hierbei sehr wichtig.

Authentizität ist wichtig

Getragen wird der Ethno und Folklore Look am liebsten bunt. Ein wallendes Kleid zu bestickten Schuhen und darüber ein Cape ist im Herbst ein wirkliches gutes Styling. Mokassins dürfen natürlich auch getragen werden und wer es richtig machen will, setzt noch auf geschmackvolle Ketten, die den Trend widerspiegeln.

Folklore Kleider – Farbenfroher geht’s nicht!

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