Endlich! Die Einladung für die Hochzeit ist da. Darauf habt ihr lange gewartet. Doch was ist bitte dieser Dresscode „Black Tie“?! Das habt ihr vorher noch nie gehört und habt auch keinerlei Ahnung, was ihr anziehen sollt. Wer sich jetzt auf sein modisches Geschickt verlässt, kann eigentlich nur alles falsch machen, denn „Black Tie“ ist tatsächlich ein Dresscode, der sich nicht so leicht ableiten lässt. Wer nun in Panik verfällt, den beruhigen wir: So schlimm kann es nicht werden!

Im Gegensatz zum Dresscode „White Tie“, den wir euch vor Kurzem vorgestellt haben, geht es beim „Black Tie“ zwar auch festlich und glamourös zu, aber nicht so extrem wie beim „White Tie“. Bei dem Dresscode „Black Tie“ müsst ihr euch zwar auch einige Gedanken machen, aber hier sind euch eindeutig mehr Freiheiten gegeben. Wenn ihr nun maßlos überfordert seid, was ihr tragen sollt, weil ihr „Black Tie“ noch nie zuvor gehört habt, geben wir euch nun Aufschluss darüber, was dieser Dresscode eigentlich zu bedeuten hat.

Der Kleine Gesellschaftsanzug lädt ein

„Black Tie“ bedeutet übersetzt so viel wie „Schwarze Krawatte“ und gibt zumindest schon einmal Aufschluss darüber, was der Mann unbedingt tragen sollte: Eine schwarze Krawatte. Dazu trägt er natürlich einen Anzug und ein weißes Hemd. Von eurem Begleiter könnt ihr euch nun ganz leicht schon ableiten, was ihr für ein Kleid tragen könnt. Der Herr ist elegant gekleidet, also wird es bei euch auch etwas Elegantes werden. „Black Tie“ wird auch „Cravate Noire“ oder „Kleiner Gesellschaftszug“ genannt. Alle Begriffe werden übersetzt mit einer seriösen, festlichen Bekleidung, die halb formell sein darf. Doch was bedeutet das direkt für die Mode?

Nach 18 Uhr: Lange, elegante Abendkleider

Zu aller erst sollte gesagt werden, dass es auf die Tageszeit ankommt. Festliche Veranstaltungen vor 18 Uhr dürfen klassisch und elegant sein. Nach 18 Uhr ist dann ein langes Abendkleid gefragt. Wer den ganzen Tag auf einer Veranstaltung ist, darf sich gerne auch zwischendurch umziehen, um abends wieder passend gekleidet zu sein. Wer das nicht möchte, setzt gleich auf ein zeitloses und elegantes Abendkleid, das zu beiden Situationen passt.

Eigentlich ist es so, dass ihr vor 18 Uhr nämlich noch Bein zeigen dürftet. Cocktailkleider, die bis zum Knie reichen, sind nämlich erlaubt. Nach 18 Uhr sollte es dann aber züchtiger zugehen und so sind nur noch lange Abendkleider zu sehen. Ein schönes Dekolletee darf aber entzücken. Die Idee mit der Uhrzeit resultiert daraus, dass am Abend die glamourösesten Veranstaltungen stattfinden und die Damen und Herren dementsprechend aussehen sollen, um zur Feier passend zu sein.

Das Kleid im Fokus

Ein langes Abendkleid für Damen ist also Pflicht. Wer es klassisch mag, setzt auf fließende, weiche Stoffe wie Seide, die die Figur umspielen. Der Schnitt sollte schmeichelhaft dem Körper angepasst werden. Wer möchte, kann Dekolletee zeigen. Dafür gibt es Empire Kleider, Bustier- Kleider und Carmen- Kleider, die alles ins rechte Licht rücken und nicht zu viel auf einmal preisgeben. So wird übrigens nicht nur der Ausschnitt schön in Szene gesetzt, sondern auch die Schultern. Ein Collier macht sich, nebenbei bemerkt, immer gut. Auch asymmetrische Ausschnitte machen den Look aufregend. Wer den Fokus eher auf den Rücken lenken will, setzt auf rückenfreie Kleider.