Faltenkleider – Flattern durch den Sommer

Wer unbeschwert durch den Frühling flattern will, um im Sommer anzukommen, ist mit einem Faltenkleid bestens beraten. Faltenkleider haben die Spur Leichtigkeit, die anderen Kleidern fehlt und sehen im Sommer hervorragend aus. Welche Falten es gibt und wie ihr die Faltenkleider am besten tragt, verraten wir euch heute.

Von business bis verspielt

Es wird business, aber auch verspielt und so könnt ihr euer Faltenkleid ganz nach eurem Geschmack auswählen. Unendlich viele Modelle, Formen und Farben warten auf euch, sodass für jeden etwas dabei ist. Am gefragtesten sind Kleider mit Falten in Midi- Länge, die wunderbar die Waden umspielen. Knielang ist zudem sehr angesagt. Als Maxikleid kommen Faltenkleider auch gern daher. Alle Kleiderarten wirken mit Falten locker und leicht. Kurze Kleider hingegen sehen mit Falten nicht unbedingt vorteilhaft aus, da zu wenig Material vorhanden ist, um einen weiten Saum zu garantieren.

Viele verschiedene Faltenarten

Falten können dabei ganz unterschiedlich aussehen. Es gibt nicht nur eine Faltenart, an die sich dann die Designer halten und immer verwenden, sondern viele Verschiedene. So gibt es einseitig verlaufende Falten, die alle in eine Richtung zeigen wie etwa bei einem Faltenrock, genauso aber auch gegenseitig verlaufende Falten, die in der Mitte eine Quetschfalte haben und von dort aus nach links und rechts verlaufen. Eine Quetschfalte ist übrigens eine Falte, bei der der Faltenboden nach oben gerichtet ist, im Gegensatz zu einer Kellerfalte, die den Boden nach innen gerichtet hat. Oftmals kommen Falten auch mit einem sogenannten Auslass daher. Das bedeutet, dass sich nicht alle Falten aneinander schmiegen, sondern zwischen den einzelnen Falten ein bisschen Platz liegt, sodass Faltengruppen erkennbar sind.

Besonders geläufig sind einseitig verlaufende Falten, die oftmals bei Kleidern und Röcken zu sehen sind, aber auch Kellerfalten werden häufig eingesetzt. Für welche Falten ihr euch entscheidet, ist Geschmackssache und kommt ganz auf die Situation an, in der ihr das Kleid tragen wollt.

Einsatz von Falten

Falten zeigen sich gerne an der Taille (Ballkleid), aber auch unter der Brust (Babydoll). Ziel einer Falte ist es, mehr Weite am Saum zu erschaffen, sodass das Kleid weit schwingt und sanft die Beine umspielt. Am Ärmel wirken Falten ebenso interessant. Hier kommen sie bei Puffärmeln zum Einsatz und werden in die Armkugel gelegt. Trompetenärmel werden auch mit Falten ausgestattet und zeigen sich in diesem Fall am Ellbogen, von wo aus die Mehrweite startet. Es gibt aber auch Falten, die schräg gelegt werden. Sie zeigen sich nicht in Längsrichtung von einem Oberteil (von oben nach unten), sondern quer. Spannung wird so erschaffen und Kurven kaschiert. Diese Form der Falten kommt besonders häufig bei Ballkleidern vor.

In jedes Material können Falten eingearbeitet werden. Es ist eben nur die Frage der Wirkung, die ihr erzielen wollt. Wenn ihr euch für Spitze, Seide, Tüll oder auch Jersey entscheidet, geht ihr davon aus, dass das Kleid leicht herunterhängt. Wer hingegen auf Brokat oder ähnlich starre Materialien setzt, erhält ein richtig abstehendes Kleid, dass die Blicke auf sich zieht. Gern gesehen werden derzeit auch leicht durchsichtige Materialien, die einen Blick auf die Trägerin freigeben und festlich, aber cool aussehen.

Faltenkleider – Flattern durch den Sommer

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