Bald geht es wieder auf die Feiertage zu und auch in diesem Jahr könnt ihr auf einen Klassiker setzen, der jedes Jahr wieder kommt, zu jeder Gelegenheit passt und mit dem ihr immer richtig angezogen seid. Die Rede ist vom kleinen Schwarzen, das nicht nur auf Hochzeiten punkten kann, sondern auch unter dem Tannenbaum, an Geburtstagen, an Silvester oder anderen großen Feiern. Wer es einfach und unkompliziert mag, setzt auf das kleine Schwarze. Mit ihm könnt ihr aus der Masse herausstechen, aber auch in ihr unter gehen – je nachdem, wie ihr wollt. Doch in letzter Zeit ist uns aufgefallen, dass das kleine Schwarze eine Wandlung durchmacht hat. Nicht mehr länger ist es nur in seiner ursprünglichen Form zu bekommen, sondern zeigt auch viele andere Facetten von sich. Wir werfen deswegen heute einen ganz genauen Blick auf den Klassiker und verraten euch, wo es herkommt und wie ihr es in dieser Saison tragen könnt.

Die Geschichte des kleinen Schwarzen

Das kleine, dunkle Kleid hält wahre Mythen bereit, wenn man sich einmal mehr um dessen Geschichte kümmert. Ins Leben gerufen wurde es von Coco Chanel. Die Vogue griff es in einer Titelstory auf und nannte es eine Art Uniform für alle Frauen mit Geschmack. Schnell gab es kein Halten mehr und der Trend um das kleine Schwarze hält bis heute an. Nach dem ersten Weltkrieg war das Kleid der absolute Renner, denn Frauen, die um ihre Männer trauerten, trugen ausschließlich Schwarz. Klar, dass auf das kleine, schwarze Kleid zurückgegriffen wurde. Auch später, als die Frauen wieder aufatmeten und sich emanzipierten, war eine Farbe allgegenwärtig: Schwarz. Sie wurde zu einem Selbstbild der neuen Frau. Elisabeth Taylor und Marilyn Monroe fanden zu diesem Kleid und auch Audrey Hepburn zu Anfang der 60iger Jahre machten das Kleid zu dem, was es heute ist. Mittlerweile steht es für den Inbegriff der Eleganz und ist absolut zeitlos, klassisch und schick.

Vom Klassiker zum absoluten Highlight

Doch der Klassiker der Kleider hat in letzter Zeit eine Wandlung durchgemacht. Der ehemalige Schnitt (Etuikleid, eng, züchtig, manchmal mit kleinem Ausschnitt) wurde ein wenig abgewandelt. Vom ehemals maximal bis unter das Knie reichende Kleid wurde ein Maxi-, Mini- oder Midi- Kleid. Generell gibt es das kleine Schwarze in vielen unterschiedlichen Längen und so könnt ihr euch auswählen, was euch gefällt. Stoffe wie Chiffon, geschmeidige Wolle und Viskose werden vermehrt ersetzt durch Samt, Seide und Spitze. Die Taille ist nicht mehr so eng, wie sie es einmal war und kann ganz verschiedene Formen annehmen. Generell ist der Schnitt weiter geworden, es gibt Tellerröcke, aber auch enge Silhouetten. Die Ärmel können dabei auch ganz unterschiedlich ausfallen. Von keinen Ärmeln über langen Ärmeln bis hin zu 3/4 Längen, Fledermausärmeln oder 7/8 Ärmeln gibt es alles, was das Herz begehrt. Verloren an Eleganz hat das Kleid aber trotzdem nicht und so wird es wohl immer ein Must Have sein.