Ratet mal, welches Material im Herbst wieder die Oberhand gewinnt, nachdem es so lange in der Versenkung verschwunden ist. Richtig: Cord – ihr konntet es sicherlich schon der Überschrift entnehmen. Bei diesem Material gibt es ab August kein Halten mehr. Auf der Fashion Week hat das Material alle Rekorde auf dem Laufsteg geschlagen, da es so oft eingesetzt wurde und wir freuen uns über diesen Look, denn das ist endlich einmal ein Trend, den Otto Normalmensch auch auf der Straße tragen kann, ohne komisch dabei angeschaut zu werden. Cord kommt in guten, alten Bahnen daher, wagt keine zu waghalsigen Experimente und sieht einfach fantastisch aus. Wir verraten euch heute alles über das Material und wie ihr es vor allem als Kleid anziehen könnt.

Das Cordkleid erlebt ein Revival

Lange ist die Zeit vorbei, in der es nur Cordhosen gab. Das Material macht von sich Reden, indem es heutzutage rundum eingesetzt wird. Nicht nur bei Hosen (die übrigens in diesem Jahr nicht sonderlich angesagt sind), sondern vor allem auch bei Kleidern, Röcken und Jacken. Gerade Cordkleider erleben ihr Revival, denn in den 70iger Jahren waren sie gefragter denn je. Vor allem Modelle mit Knöpfen und Knopfleisten waren gefragt. Die typischen Farben sind auch wieder mit von der Partie und wer will, kann die gleichen Blümchenmuster wie damals haben.

Farblich ist alles drin

Farblich gesehen ist bei Cordkleidern alles drin. Nur kein Schwarzund kein Weiß, denn diese Farben sind bei dem Material einfach zu langweilig. Vor allem, weil die 70iger Jahre doch mit diesem Materialtrend gefeiert werden sollen und Schwarz und Weiß gab es in den 70igern eher selten zu sehen. Gefragter waren bunte Töne wie alle Schattierungen von Grün und Braun, aber auch Bordeaux, Orange, Curry und Senfgelb. Wer eine neutrale Farbe möchte, greift zu Beige, das auch in vielen Nuancen daherkommt. Muster werden bei diesem Trend zwar auch gesichtet, dann aber maximal in zwei Tönen und das möglichst neutral. Bei Cordkleidern sind Muster aber auch nicht nötig, da das Material an sich für Schattierungen sorgt. So entsteht genug Spannung im Style.

Cordkleider: Lässig & raffiniert

Bei den Schnitten und dem Design habt ihr in diesem Jahr viel Auswahl. Cordkleider kommen in den unterschiedlichsten Längen und Stilen daher. Es gibt Maxi-, Mini-, aber auch Midikleider. Genauso gibt es Kleider mit Schleifen, Rüschen und Volants – natürlich alles aus Cord – und auch Etuikleider, die eng anliegend mit einem Taillengürtel getragen werden. Raffiniert wirken Cordkleider, die an der vorderen Mitte eine Knopfleiste haben, die wirklich aufzumachen geht. Auch Latzkleider sind in diesem Material gern gesehen, da sie robust, ein wenig maskulin und ziemlich lässig wirken. Getragen werden Cordkleider am liebsten zu anderen Cord- Sachen. Cordjacken sind ein super Unterstützer, aber auch Rollkragenpullover für Drunter sehen toll aus. Jeans- und Lederjacken machen zum Cordkleid auch eine gute Figur.