Wohl kaum ein Trend spaltet so die Geister wie Netzkleider. Mal werden sie geliebt, mal werden sie verteufelt. Je nachdem, welche Einstellung die Modeexperten und Designer haben. In diesem Jahr passt Netz den Designern aber in den Kram und so werdet ihr von einem transparenten Look ummantelt, den sich niemand besser hätte ausdenken können. Kleider machen eben doch Leute und damit ihr alles über den sexy, aber coolen Look um die Netzkleider erfahren könnt, haben wir sie heute einmal genau unter die Lupe genommen.

Abgeguckt bei den Stars

Naomi Campbell sorgte in ihrem Netzkleid für Aufregung, als sie sich fast unbekleidet in der Öffentlichkeit zeigte. Ein kluger PR-Gag meinen die Einen, ein guter Style die Anderen. Mutig war der Look auf jeden Fall und schon bald zogen andere Stars nach. Kurze Zeit später wurde Rihanna mit einem grünen Netzkleid gesichtet und so war ein neuer Trend geboren. Immer öfter werden Models in Netzkleidern gesichtet – ein super Trend, um einen durchtrainierten Body zu zeigen und der Welt nicht nur den Körper, sondern auch den eigenen Stil preiszugeben. Netz ist wieder in und mit ihm der neue Transparent Look, der sich schon länger in den Top 10 der Trends hält.

Ein Muss: Etwas drunter tragen

Ganz ohne drunter geht man natürlich aber nicht, Unterwäsche sollte es schon sein. Schöner wird es natürlich mit einem transparenten Kleid mit Body darunter oder mit Top. Wer nicht so viel zeigen möchte, kann Netz auch eher sparsam einsetzen. So gibt es neuerdings auch den Trend um das Netzkleid mit einem schwarzen, engen Kleid darunter oder einer Rock und Top Kombination, die in der Farbe des Kleides gehalten ist und verrucht- sexy sein kann, aber auch cool.

Verschiedene Materialien mit unterschiedlicher Wirkung

Netzkleider sind in diesem Jahr mehr als gefragt und so gibt es unendlich viele Variationen von ihnen. Netz ist aber nicht gleich Netz. Es gibt grobes Netz, was vor allem bei erotischer Unterwäsche zum Einsatz kommt, aber auch feines Netz wie Mesh, was wiederum zum Transparenz Look passt, der derzeit so angesagt ist. Netz kann aber stark variieren. Von groben Maschen, die aussehen wie gestrickt über mittelgroßen Netzstoff wie Tüll bis hin zu ganz feinem Netzstoff, der oftmals bei Unterwäsche seine Verwendung findet und nun auch für Oberstoffe bei Kleidern benutzt wird.

Kleider aus Netz kommen als ultrakurzer Minikleid, was sexy und verrucht wirken soll, aber auch in der Midi- Variante, die verspielt und süß wirken soll, daher. Maxikleider aus Netz gibt es aber auch, die dann zum großen Teil elegant und edgy wirken. Dabei ist nicht nur das Material ausschlaggebend, sondern auch die Verarbeitung. Ganz gerade geschnittene Kleider wirken minimalistisch und solche mit Kräuseln, Falten, Volants und Rüschen sollen eher die niedlich- verspielte Seite zum Ausdruck bringen. Sportlich kann das Netzkleid aber auch, denn Mesh ist vor allem ein Material, das oft beim Sportware eingesetzt wird. Es passt sich wunderbar dem Körper an, gibt Luft an die Haut ab und sorgt so für einen guten Luftaustausch.